Ihre Reaktionen auf unsere Frage: Wozu brauchen Sie den Bürgertreff?
Der Bürgertreff ist für mich unentbehrlich, weil da mein Englischkurs mit unserer geliebten Englischlehrerin Joyce stattfindet, weil ich da den Flohmarkt oder Tauschtreff besuche, weil ich in dem tollen Saal einen Shanty-Chor habe singen hören, weil ich mich da beim Impro-Theater kaputt gelacht habe und so weiter, und so weiter. Besonders wichtig ist für mich (64 Jahre alt) dabei, dass es so schön nah ist, dass ich immer wieder dieselben Leute aus dem Viertel da treffen kann, dass es zu meiner Nachbarschaft gehört und ich da eher hingehe als zu einer Kulturstätte in der Innenstadt. Sparen Sie doch bitte nicht an Dingen, die endlich mal funktionieren und einen großen Beliebtheitsgrad in der Bevölkerung haben. Elvira Korf und Marianne Kipp, Zeiseweg 41, 22765 Hamburg
Ich brauche den Bürgertreff, weil dort tolle Konzerte auf ungewöhnlich hohem Niveau geboten werden bei denen ich mich nicht nur als passiver Zuschauer fühle sondern ganz nah an die KünstlerInnen und ihre Musik herankomme. Diese Veranstaltungen haben immer eine ganz direkte und sehr persönlichen Atmosphäre, die ich in vergleichbarer Form nirgendwo anders erlebt habe. Stefan Turner, Mansteinstraße 20, 20253 Hamburg
Der Bürgertreff ist unverzichtbar für den Stadtteil als Ort der Kultur, Kommunikation und Bildung. Die Sparmaßnahme ist eine Zumutung: Die Millionen für die Elbphilharmonie sollten einmal dagegengerechnet werden. Werden die Verantwortlichen dafür eigentlich belangt? Stadtteilkultur für jedermann erreichbar und bezahlbar muss Bestandteil einer lebendigen, sozialen Stadt sein. Wer meint, hier sparen zu können, wird spätestens bei der nächsten Wahl die Quittung erhalten. Arndt Prenzel
moin, moin, bitte alles versuchen, um zu bleiben. das ist ja wohl die höhe, daß kulturellen einrichtungen dieser wunderbaren art der garaus gemacht werden soll. lg lilo von weissenfels und alles gute und viel glück. Dünenhexe
Der Bürgertreff ist für den Stadtteil Altona Nord sehr wichtig. Stadtteilarbeit wie das Bürgerforum für Altona Nord müssen gestärkt und nicht gestrichen werden. Martin Schmitz, Dipl. Ing Architektur und Oberbaurat.
Mir als Rheinländer hat das BIB sehr bei der Integration in Altona geholfen und Menschen aus anderen Teilen der Welt wird es wohl ähnlich gehen. Gruß Achim
Kultur und Kunst ist in unserer Gesellschaft oft ein Erlebnis für Auserwählte. Deshalb ist es wichtig auch Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen Möglichkeiten zu bieten, ihr Gestaltungspotential zu entwickeln. Ohne Einrichtungen wie dem Bürgertreff Altona-Nord würde sich die Segregation in unserer Gesellschaft mit all ihren Folgen vehement beschleunigen. Kai Teschner (freier Künstler)
Ich finde den Bürgertreff wichtig, weil auch Menschen mit einem kleinen Geldbeutel am kulturellen Leben teilhaben können. Barbara Schreiber-Liebhold
Ich schätze vor allem eure Bühne mit den Kleinkunstveranstaltungen (Theater-Club, Impro-Theater etc.). Es ist toll, dass hier Nachwuchskünstler und ehrenamtlich aktive Showtalente eine Möglichkeit haben, ohne große Kosten ihre Talente zu zeigen. Andererseits ist es für viele Leute aus dem Stadtteil toll, dass hier für wenig Geld so viele kreative Show-Talente zu sehen sind. Manche Veranstaltungen von ehrenamtlichen Künstlern, wie das Impro-Doppelpack, konnten bisher sogar ohne Eintrittspreis realisierte werden. Die zahlreichen Gäste lassen trotzdem Geld im Bistro und kommen später zu anderen Veranstaltungen wieder. Ich habe einige Jahre bei euch im Stadtteil gewohnt und komme jetzt immer noch gelegentlich zu Veranstaltungen, obwohl ich jetzt weit draußen in Volksdorf wohne. Eure Veranstaltungen und die Atmosphäre sind einfach so schön! Es wäre schade, wenn eure Kulturarbeit im Stadtteil durch Sparmaßnahmen des Hamburger Senats erschwert wird. Roland Empen/ Hamburg-Volksdorf
Manche begreifen es nie, wie wichtig Stadtentwicklung durch Kultur gerade in Altona-Nord ist. Keine Kürzung für Bürgertreff und BIB. Thomas Mehlbeer / Geschäftsführer STADTKULTUR e.V.
Ich brauche den Bürgertreff, weil durch ihn das triste Altona-Nord abwechslungsreicher, lebendiger und interessanter wird. Wer's nicht glaubt, sollte da ruhig ein paar Kurse, Kultur-Veranstaltungen oder gar Stadtteilfeste besuchen. Thomas Möller
Ein Bürgerhaus ist kultureller Treffpunkt und bietet Chancen für viele Menschen in den Stadtteilen. An oberster Stelle steht für uns von der a cappella-Gruppe LaLeLu, dass die Bürgerhäuser mit ihren Bühnen jungen Menschen in Hamburg großartige Chancen bieten, sich und ihr Können in einem ebenso geschützten wie professionellen Rahmen auszuprobieren. Wo kann man sonst als vollkommen unbekannte Band eine Auftrittsmöglichkeit finden? Die großen, renommierten Bühnen lassen keine Amateurbands bei sich spielen, oder nehmen Geld dafür. Eine Kultur des "Pay to Play", wie sie in Amerika üblich ist, war in Hamburg bisher nur die (unrühmliche) Ausnahme. Welche junge Band kann schon dauernd 400,- Euro für eine Auftrittsmöglichkeit zahlen? (LOGO, Knust) Wir von LaLeLu würden ohne die Bürgerhäuser möglicherweise gar nicht existieren. Ohne die Auftritte in den Bürgerhäusern Niendorf, Eppendorf, Saselhaus, Podium Shalom (Norderstedt), Steilshoop, Brakula, Billstedt, Barmbek und nicht zuletzt der AGMA, also der heutigen Bühne im Bürgertreff Altona (BiB), sind die frühen Jahre von LaLeLu nicht denkbar. Kultur braucht eine Startinvestition. Die Bürgerhäuser sind eine solche Investition in die kulturelle Zukunft Hamburgs. Sie sollten bewahrt werden. LaLeLu a cappella comedy
Ich brauche den Bürgertreff, weil dort eine langfristig angelegte musikalische Arbeit mit Laien unterschiedlichen Alters angeboten werden kann. Im Gegensatz zu kurzfristigen Angeboten wie etwa Volkshochschulkursen kann der Einzelne Teilnehmer seine Fähigkeiten über Jahre weiterentwickeln und viele Musikstücke kennenlernen. Marlene Thobaben (Chorleiterin des Stadtteilchors CHORallen)
Der Bürgertreff ist für mich wichtig, weil ich mich mit Anderen austauschen kann uns immer etwas dazu lerne. Außerdem bietet er sehr viel Abwechslung durch Kurse, Aufführungen uind Feste. So etwas gibt es nirgendwo. Der Bürgertreff ist persönlich, bildend, abwechslungsreich, spannend und einmalig. Heike Widowski
Ich liebe den Bürgrtreff Altona-Nord, weil hier eine tolle, warmherzige Atmosphäre herrscht, ich schon viel nette Leute kennengelernt habe, schöne Veranmstaltungen besucht und im PCTreff viel gelernt habe. Die Einrichtung muss bleiben!! Dorothea Schulz
Ich brauche den Bürgertreff, denn einen besseren Ort für unseren Chor kann es kaum geben. Wo sonst könnten wir proben und auch problemlos Konzerte geben? Singen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund und nach einem langen Arbeitstag entspannend und eine Ablenkung. Wird der Bürgertreff geschlossen, haben nicht nur die Chorallen ein Problem. Die fehlende Stadtteilarbeit zieht einen Rattenschwanz an Problemen hinter sich her. Silvia Strötgen (aktiv im Stadtteilchor Chorallen)
Ich möchte und will, dass der Bürgertreff Altona-Nord bleibt. Er ermöglicht kulturelle und andere Veranstaltungen mit dem Ziel einer höchst sinnvollen Freizeitgestaltung und trägt auf diese Weise zur Erbauung und Erheiterung der Seele sowie zu umfassendem körperlichen Wohlbefinden bei. Dadurch beugt er nachhaltig eventueller Frustration, Resignation, psychischer Erschöpfung sowie Erkrankungen, unkontrollierten Gewaltausbrüchen und kriminellen Handlungen aller Art vor.Deshalb wiederhole ich: Ich möchte und will, dass der Bürgertreff bleibt! Nine
Unterstützung für den Bürgertreff ist für unser Miteinander von grosser Wichtigkeit !!!! Die finanziellen Kürzungen werden so falsch ausgelegt, die Wahrheit wird geknebelt. Immer wieder werden Menschen um Ihre Freizeit-Freude gebracht und damit Talente, wirkliche künstlerische Begabungen unterdrückt. Mit der Entschuldigung der Haushaltskürzung. Wessen Haushalt?? Freude am Leben ist gleich Gesundheit und das ist Lebenswichtig. Diese Aktivitäten im BiB müssen finanziell unterstützt werden. Hier treffen sich Menschen aus allen Kulturen. Sylvia Kleine
Die Lebendigkeit und Identität von Stadtteilen beruht vor allem auf der Vielfalt und der Geschichte ihres kulturellen Lebens. Eine wichtige Rolle spielen die Stadtteilkulturzentren. Sie werden mit Schulen und Quartiersmanagement vernetzt. Die bezirklichen Mittel für Stadtteilkultur sollen leicht erhöht werden. So steht es im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen vom 17.04.2008. Heute - nach nur zweieinhalb Jahren - soll das kulturelle Leben einen anderen Stellenwert erhalten? Oder wie ist die Rücknahme der finanziellen Mittel zu erklären oder gar die Überlegungen der völligen Streichung der Finanzierung von Bürgerhäusern auf der 'Reserveliste' der Finanzbehörde? Wie soll eine Gesellschaft aussehen, deren quartiersbezogene Strukturen des Miteinanders und Austauschens von den Volksvertretern so in Frage gestellt werden? Ich brauche Einrichtungen wie den Bürgertreff Altona für das gemeinsame Singen in meinem Chor. Die dortige Bühne bietet die Möglichkeit, Auftritte zu erschwinglichen Mieten zu organisieren. Die dabei entstehenden Kontakte zu anderen Chören und den Menschen vor Ort bilden wichtige Anker für ein gesellschaftliches Miteinander. Margret Lenz
Das BIB muss so bleiben ! Jede Woche singe ich dort mit dem 50voices Chor. Es ist ein toller Raum in dem wir üben und die ganze Atmosphäre im Haus gefällt mir sehr gut. Die Menschen, die in dem kleinen Restaurant arbeiten sind so freundlich. Solche Häuser gibt es nicht oft. Viel lebendiges Leben geschieht dort durch die verschiedensten Angebote für Menschen von nah und fern. Zwei Konzerte habe ich bisher in den Räumen erlebt. Dieses gelungene Stadtteilprojekt wirkt einladend, kommunikativ und gibt kreative Impulse. Dieses Haus muss so erhalten bleiben! Annette Wenzel-Maaß
ERHALTET DIE STADTTEILKULTUR!! Wenn ich beschreiben soll, wozu das BIB (und alle anderen Bürgerhäuser und Kulturtreffs in den Stadtteilen) wichtig ist, dann erzähle ich, daß ich als Chorleiterin von 3 Hamburger Chören (Miss Klang, die Schrillerlocken, DC Stars) immer wieder auf der Suche nach Auftrittsmöglichkeiten für diese Chöre bin. Und dies gestaltet sich in letzter Zeit immer schwieriger. Früher erhielten wir ein kleines Honorar, wenn wir aufgetreten sind, d.h. die Bürgerhäuser traten als Veranstalter auf und unterstützten bei der Werbung und übernahmen die Gema. Dafür wurde das Eintrittsgeld geteilt, einen Teil bekamen die Künstler, den anderen Teil das Bürgerhaus. Im BIB ist das meines Wissens nach auch immer noch so. Inzwischen ist es aber bei vielen Häusern so, daß diese aufgrund finanzieller Kürzungen keine andere Möglichkeit mehr sehen, als solche Veranstaltungen auf Vermietungsbasis durchzuführen und da entstehen für den einzelnen Chor schnell Mietungskosten von 600,- bis 1000,- , zusätzlich die Gema, zusätzlich die Ausgaben für Klavierstimmung, Begleitmusiker und Werbung. Damit ist man schnell bei 1600,- bis 2000,- € Kosten für ein Konzert. Welcher kleine Verein kann sich das leisten?? Immerhin muß man sehen, daß alle diese Gruppen wie Chöre, Theatergruppen, Bands, Orchester, Trommelgruppen und "private" Streichquartette die Basiskultur darstellen. Kultur für alle und nicht nur für die Betuchten!! Oder sollen wir zukünftig bei der Elbphilharmonie anfragen, ob diese uns Auftrittsräume zur Verfügung stellt, wenn die Bürgerhäuser geschlossen werden?? Woher soll der Nachwuchs kommen, wenn es nicht Möglichkeiten gibt zu finanzierbaren Konditionen aufzutreten, zu unterrichten und zu proben?? Tritt nicht die Politik , das (auch ehrenamtliche) Engagement, das so viele Leute aufbringen, indem sie sich kulturell engagieren mit Füßen, wenn ihr die Stadtteilkultur streicht?? Macht nicht gerade dieses Engagement unser Leben in Hamburg reicher?? Wo sollen denn Leute mit wenig Geld in günstige Veranstaltungen gehen, wenn es die Bürgerhäuser und Kulturtreffs nicht mehr gibt? Was mich wütend macht: da werden Milliarden in einer Elbphilharmonie versenkt, die immer teurer geworden ist, als veranschlagt und dafür sollen die Stadtteile bluten?? Speziell im BIB sind die Schrillerlocken und Miss Klang schon sehr häufig aufgetreten und die Zusammenarbeit war immer hervorragend. Ich möchte, daß das BIB erhalten bleibt!! Ulrike Lachmann (freiberufliche Musikerin und Chorleiterin, Diplommusikpädagogin)
Ich brauche den Bürgertreff Altona Nord, weil ich den kulturellen Austausch, die kulturellen Angebote und das politische Engagement schätze. Harriet Witte
Als Kriminologin und Psychologin beobachte ich den eisigen Wind, der durch diese Stadt fegt. Als Beobachterin der hiesigen Presse gewinne ich den Eindruck, dass Menschen in Hamburg wesentliche Werte eines Zusammenlebens abhanden gekommen und die Politik machtlos gegenüber den finanziellen Interessen einiger Genres geworden zu sein scheint. Im sozialen Bereich zu kürzen, betrachte ich als den größten Fehler, der derzeit gemacht werden kann. Dr. Dörte Marth
Kreativität braucht Räume und Möglichkeiten zur Entfaltung. Und Hamburg braucht Kreativität! Im Bürgertreff finde ich als freie Bühnenkünstlerin aus der Nachbarschaft die ideale Gelegenheit, Neues auszuprobieren, mich mit Interessierten und anderen Kreativen auszutauschen und neue Projekte auf die Bühne zu bringen. Der Bürgertreff macht ganz handfest und praktisch Kulturförderung von unten. Das muss bleiben! Kristina Preiß (Chanson und Kabarett)
Ich finde es sehr wichtig, dass das BIB erhalten bleibt, da man dort preiswert Flohmarkt machen kann und so Nachbarn aus der Umgebung kennenlernen kann. Jung und alt treffen sich. Und Chorauftritte lassen sich mit dem BIB unkompliziert organisieren und sind für unseren Chor "Schrillerlocken" finanziell erschwinglich! Ulrike Wrage
Ich brauche den Bürgertreff Altona-Nord, weil er eines der ganz wenigen erschwinglichen Kulturangebote im vernachlässigten Altona-Nord darstellt und für die Identifikation der Menschen hier mit unserem Stadtteil enorm wichtig ist. Martin Koch
Das Stadtteilarchiv Ottensen braucht den Bürgertreff, damit wir Altona-Nord im Blick behalten! Brigitte/ Stadtteilarchiv Ottensen
Das BIB ist eine unerlässliche kulturelle Begegnungsstätte für Jung und Alt und bietet ein umfangreiches und spartenübergreifendes Programm. Diese Vielfältigkeit sollte weiterhin möglich sein und entsprechend gefördert werden. Eine Schließung des BIB wäre ausgesprochen bedauerlich und ein großer Verlust für die Hamburger Theaterszene und das generationsübergreifende Publikum. Katrin Redepenning-Kirschner
Der Bürgertreff Altona Nord ist wichtig, weil er als Mehrgenerationenhaus in Altona Nord wohnortnah Kultur für Jung und Alt bietet. Karen Haubenreisser / FLAKS
Wir, der Arbeitskreis Lokale Ökonomie (mit Projekten wie den Umsonstladen, das Kleinmöbellager, Freie Uni etc.) befinden uns in unmittelbarer Nähe zum Bürgertreff Altona-Nord. Seit 2007 veranstalten wir in Kooperation mit dem Bürgertreff einmal jährlich im Sommer das Umsonstfest in der Gefionstraße und im BiB. Dieses wird im Stadtteil Altona-Nord gut angenommen, was sich an den Besucherzahlen von 1000 Menschen zeigt. Wie der Name des Festes bereits sagt, sind auf dem Umsonstfest alle Angebote (Kultur, Flohmarkt, Essen, Kinderprogramm) kostenfrei. Gerade dies sorgt für die gute Akzeptanz in diesem sozialschwachen Stadtteil. Auch beteiligen sich von Jahr zu Jahr mehr Menschen aus dem Stadtteil aktiv an dem Fest, indem sie eigene Angebote machen oder sich im laufenden Geschehen integrieren. Auch darüber hinaus ist unserer Meinung nach die Arbeit des Bürgertreff Altona-Nord für den Stadtteil besonders wichtig, weil nicht nicht bloß das Umsonstfest ein aktivierendes Angebot auch für Menschen mit wenig Geld ist, sondern der Bürgertreff Altona-Nord auch viele weitere Angebote und Kurse mit geringer Kostenbeteiligung anbietet und auch Räume für eigenständige Gruppen aus dem Stadtteil zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung stellt. Sollte der Bürgertreff Altona-Nord aufgrund einer Kürzung der Mittel diese Angebote nicht mehr aufrecht erhalten können, so gibt es für die Bewohnerinnen des Stadtteils im Stadtteil Altona-Nord keine Möglichkeit mehr solch kostengünstige Angebote wahrzunehmen. Der Stadtteil wird für viele Bewohnerinnen kulturell und sozial verarmen. Aus diesen Gründen dürfen die Mittel für den Bürgertreff Altona-Nord nicht gekürzt werden. Arbeitskreis Lokale Ökonomie e.V./Stresemannstraße 150
Ich brauche den Bürgertreff, weil ... - die Kulturvielfalt super ist und auch ich sie mir leisten kann - die Stadt immer mehr verödet ohne solche Einrichtungen - wo sollen wir sonst tanzen? - weil ich im Bürgertreff meinen Beitrag zur INTEGRATION leiste! - jeder Mensch braucht eine Bühne - es hier die Vielfalt gibt, die Ihr nicht wollt! - es hier die Begegnung aller Nationen gibt, die sehr bereichert! - wir dort Menschen zusammenbringen - ich dort kulturelle Veranstaltungen, Musik und Tanz erleben möchte und private Veranstaltungen in den Räumen gestalten möchte Kathrin Pfeiffer/ afrikanische Tanzgruppe
Wenn konservative Politik bedeutet, Kultur- und Sozialeinrichtungen die überlebensnotwendigen Finanzmittel zu entziehen, dann frage ich mich, welche Werte hier konserviert werden sollen? Ich habe die Arbeit des BiB stets als absolut notwendig empfunden, um in der Region um das BiB herum das kulturelle und soziale Engagement der Bürger und eine Begegnung der unterschiedlichsten sozialen Schichtungen Gruppen zu ermöglichen und zu fördern. Wo sollen Jugendgruppen ihre Musik proben und aufführen können, wo können Bürger für wenig Geld gute Musik- und Theaterausführungen erleben, wo können Nachwuchstalente sich einem Publikum stellen, wo ……, es gibt millionenfache Gründe für die Intakterhaltung des BiBs und vergleichbarer Institutionen und nicht einen wirklichen zur Zerschlagung. Wenn die Politiker die wachsende Spaltung der Gesellschaft in die Wohlhabenden und die Bedürftigen beklagt, wenn die Spaltung der Gesellschaft in Bürger mit „Migrationshintergrund“ und solche ohne nicht noch tiefer gehen soll, dann sind Begegnungsstätten, in denen die Bürger sich selbst darstellen, engagieren, miteinander umgehen und sich selbst erleben können absolut unverzichtbar. Denn wo wird mit sowenig öffentlicher Mittel (die Steuern die die Bürger und nicht die Politiker zahlen) gute Sozial- Integrationsarbeit geleistet und ein so breites Kulturangebot für alle Schichten bereitgestellt, wie im BiB und vergleichbaren Häusern? Was schafft mehr Identifikation der Bürger mit seinem Wohnort und seinen politischen Repräsentanten, als das Erleben von Kultur-, Kommunikationsangeboten, sozialen Hilfsangeboten und offenen Begegnungsmöglichkeit in seiner unmittelbaren Nähe. Wenn öffentliche Mittel effizient eingesetzt und umgesetzt werden, dann im BiB. Von daher steht für mich fest, das BiB muss bleiben; gehen muss derjenige, der dies zerstören will. Günther Schreiber, Kimbernstieg 36
Der Bürgertreff muss erhalten und weiter unterstützt werden, unbedingt!!!! Ich habe im BIB gelernt mit den PC zu leben, auch sind meine Freundin und ich immer gerne zu Besuch in Ihrem Theater. Gerade weil sie in der Nähe der Bürger sind ist es doch wichtig das sowas weiter unterstützt wird. Ich hoffe Ihre Aktion hat Erfolg, wäre doch schade wenn das BIB nicht mehr so gute Angebote machen kann. Auch kenne ich eine Nachbarin die sehr gerne zum Altentreffen zu Ihnen geht, sie freut sich immer sehr auf diesen Tag, solche Zusammentreffen sind doch wichtig für Menschen die alleine geblieben sind. Barbara Zamaitat, Johanna Kozian
Ich spreche hier für die Bewohnerinnen des Nyegaard-Stiftes in der Max-Brauer-Allee - zumindest für einen großen Teil von Ihnen. Wir wollen, dass die Institution Bürgertreff unbedingt bleibt: Wir schätzen den Kontakt zu anderen Gruppen im Stadtteil. Wir konnten im Bürgertreff über unsere Probleme an ältere Mitbürgerinnen und Bewohnerinnen des sanierungbedürftigen Stifts reden und es war auch möglich, dort Mitglieder anderer Vereine und auch der Bezirksverwaltung kennen zu lernen. Wir schätzen die Möglichkeiten dieses Treffs gerade in diesem Stadtteil, in dem die Kommunikation sonst sehr durch den starken Verkehr behindert wird. Max-Brauer-Allee und Holstenstraße laden nicht zum Flanieren ein, sie wirken eher unwirtlich. Im Bürgertreff gab es immer gute Möglichkeiten mit allen ins Gespräch zu kommen. Probleme (z.B. Ansammlungen vor dem Kiosk) werden und wurden dadurch entschärft. Wir halten es für sehr wichtig, dass auch in Zukunft so ein Ort für alle bestehen bleibt. Der Bürgertreff trägt mit Sicherheit zur Konfliktbegrenzung im Stadtteil bei. Sonja Chevallier/ Nyeggaard-Stift
Als Sängerin bei dem Chor Miss Klang habe ich einige Male auf der Bühne des Bürgertreffs gestanden. Es ist toll dort zu singen - ein schönes Ambiente, eine gute Akkustik, eine Saalgröße, die für einen Laienchor die richtige Größe hat und eine kooperative und gute Organisation durch die Menschen von der BiB. Auftritte sind die Höhepunkte unseres Chorlebens, für die wir viele Monate mit Engagement und Herzblut proben. Wo sollen Laienchöre ihre Musik präsentieren, wenn es die Bürgertreffs nicht mehr gibt? Chorauftritte und die BiB gehören für mich zusammen und so soll es auch zukünftig bleiben!!! Christiane Wohltmann
Der Bürgertreff ist unverzichtbar für die vielfältigen und kreativen kulturellen Aktivitäten des Stadtteils, die auch von den Menschen genutzt werden können, die nicht so viel Geld haben. Darüber hinaus ist es eine extrem wichtige Begegnungsstätte, die abwechslungsreiche Freizeitangebote ermöglicht. Künstlerinnen und Künstler und u. a. der Chor, in dem ich singe, "Die Schrillerlocken" haben hier die Chance, aufzutreten, die es außerhalb der Bürgerhäuser in HH nicht mehr gibt. Diese Stadt hat genug Geld, um u.a. ein Protz- und Prestigeprojekt wie die Elbphilharmonie, die, wenn sie einmal fertig ist, weiterhin mit großem finanziellen Aufwand subventioniert werden muß, zu finanzieren. Die Förderung kultureller Aktivitäten "von unten", die das Leben im Stadtteil lebenswerter gestalten, darf nicht darunter leiden, dass in Zeiten zunehmender sozialer Kälte "von oben" ausschließlich Prestige- und Mainstreamprojekte unterstützt werden. Barbara Schleimer, Gilbertstr. 63
Der Bürgertreff ist für mich wichtig geworden, weil ich dort Leicht & Lebendig tanze. Dabei komme ich mit mir und anderen Menschen in Kontakt und in Bewegung. Das ist jedes Mal ein Fest! Eberhardt Riedel
Der Bürgertreff Altona-Nord – er soll erhalten bleiben – hat eine breitangelegte Integrationsaufgabe im Bereich Kunst, Kultur und Soziales im Zusammenhang mit anderen Einrichtungen. Er fördert den sozialen Frieden, kreatives Engagament in Problembezirken und basiert auf der intensiven, engagierten Arbeit von gutausgebildetem Fachpersonal sowie ehrenamtlichem Engegament. Elke Moritzen
Der Bürgertreff ist unentbehrlich für den Stadtteil, weil er Familien aus verschiedenen Kulturen die Möglichkeit gibt in Kontakt zu kommen und somit einen wichtigen Beitrag zur Integration darstellt, wie ich es beim Gedichtwettbewerb gesehen und gehört habe. Er bereichert mit seinen qualitativ hochwertigen Veranstaltungen, bekannten Künstlern das kulturelle Leben in Altona - Nord. Andererseits wird unbekannten Gruppen die Möglichkeit gegeben sich auf der BiB Bühne auszuprobieren. Abgesehen davon sind die Eintrittspreise erschwinglich und leisten insofern einen sozialen Beitrag für das Zusammenleben in Altona - Nord. Nicht zu vergessen ist das reichhaltige Angebot an Kursen (z.B. Nähen, PC, Musik) die Workshops (z.B. Trommeln) und andere Veranstaltungen wie Flohmärkte und das Umsonstfest. Es lebe die Stadtteilkultur und somit das BiB! Dörte und Holger Derichs aus der Waterloostraße
Ich brauche den Bürgertreff, da hier Raum geboten wird sich friedlich zu begegnen. Ich singe hier mit einer Gruppe in der wir Gemeinschaft erleben und das Verständnis für den anderen wächst. Regine Steffens
Wir brauchen die BiB, weil wir damit nicht nur unsere Leidenschaft für das Impro-Theater ausleben, sondern Menschen zusammenbringen und emotional berühren können. „Stadtgespräch“ spielt seit 2005 monatlich eine Show auf der Bühne des Bürgertreffs. Unsere Zuschauer sind 5 bis 95 Jahre alt – und das ist keine Metapher, sondern Tatsache. Wo findet man so ein gemischtes Publikum noch? Und wo werden kulturelle Veranstaltungen noch angeboten, deren Eintritt sich jeder leisten kann, egal ob Rentner, Schüler oder Angestellter? Nur auf der Bühne des Bürgertreffs Altona-Nord und in den anderen Stadtteil-Kulturzentren. Und das ist gut so. Aus Erfahrung wissen wir, daß die Besucher ihrem Stadtteil treu sind und daher jeder Stadtteil sein Kulturzentrum, seinen Bürgertreff braucht. „Stadtgespräch“ hat außerdem seit 2005 Improtheatergruppen aus Kiel, Hildesheim, Hannover, Rostock, Bremen, Bielefeld, Köln und Berlin auf die Bühne des Bürgertreffs Altona-Nord eingeladen und dem Hamburger Publikum präsentiert. Diese Partnerschaften sind nicht nur eine Bereicherung für die Hamburger Kulturszene, die eingeladenen Gruppen bringen auch nicht nur als Touristen Geld in die Stadt, sie fahren auch nach Hause mit einem positiven Image von Publikum und Kulturlandschaft in Hamburg. Es wäre schön, wenn dies auch in Zukunft so bleiben würde. Für semi-professionelle Gruppen, die noch nicht das „Tivoli“ oder „Lustspielhaus“ füllen und für unsere Zielgruppe, die nie den Weg in besagte Häuser machen würden, gibt es in Hamburg keine Alternativen. Wir wollen noch lange für groß und klein, jung und alt, arm und reich spielen und Spaß verbreiten. Deshalb brauchen wir den Bürgertreff Altona-Nord. STADTGESPRÄCH (Angela Gaser, Christian Haase, Iris Bauck, Klas, Cordes, Steffen Doms, Laura Kornhuber, Mona Tawuss, Nadine Lehan, Ralf Schulze, Wiebke Bartels)
Wir brauchen den Bürgertreff, weil wir dort so viel Stadtteilkultur vorfinden wie nirgends sonst in Altona-Nord. Britta Ernst (SPD-Bürgerschaftsabgeordnete)
Ich brauche den Bürgertreff, weil dessen Bühne lebenswichtig für neue Talente in Hamburg ist. Mein Name ist Ralf Schulze, ich arbeite seit 1996 im Bereich Kleinkunst, Comedy und Fernsehen als Autor und Regisseur. Unter anderem arbeite ich in Hamburg mit Alfons, dem französischen Kult-Reporter der ARD („Extra 3“ (NDR), „PuschelTV“ (ARD), „Verstehen Sie Spaß“ (ARD)) und Axel Pätz („ARD Satire-Gipfel“, „Otis Schlachthof“ (BR)) zusammen, sowie mit vielen weiteren Hamburger Künstlern. Sie alle haben auf der Bühne des Bürgertreffs Altona-Nord und in Bürgertreffs anderer Stadtteile ihre ersten Schritte gemacht und kehren mit jedem neuen Programm immer wieder gerne auf diese Bühnen zurück. Hamburg braucht diese Bühnen, braucht den Bürgertreff, um dem Nachwuchs im Bereich Comedy und Kleinkunst eine Chance zu geben. Es gibt in Hamburg keine anderen Bühnen, die dieses neuen Talenten ermöglicht. Ohne den Bürgertreff müßten Hamburger Künstler nach Berlin oder Köln abwandern, um dort ihre Karriere zu starten. Man kann nur erfolgreich werden, wenn man sein Material und seine Fähigkeiten auf kleinen Bühnen erprobt und verfeinert. Alle haben einmal klein angefangen – der Bürgertreff Altona-Nord ist der Ort dafür. Wer möchte, daß der nächste Mario Barth aus Hamburg kommt, und wer möchte, daß der nächste Zuschauerrekord bei einer Comedy-Veranstaltung in einer Hamburger Volkspark-Arena aufgestellt wird, der muß dafür auch den Grundstein in Hamburg legen und die Künstler an die Stadt binden. Das geht nur mit Hilfe der Bürgertreffs. Deshalb brauche ich, brauchen wir alle den Bürgertreff Altona-Nord. Ralf Schulze
Die Bürgerhäuser gestalten die vielfältige Kulturszene Hamburgs mit – wir sind gegen die geplanten Kürzungen der Bürgerhäuser. Das MOTTE-Team
Der Bürgertreff Altona-Nord... ...bietet Kunst und Kultur von „dir und mir“ für „dich und mich“ ...bietet ein Forum für Hamburger Nachwuchskünstler, die sich unter professionellen Bedingungen und zu fairen Konditionen dem Publikum präsentieren wollen ...lädt alle Künstler auf seine Bühne ein: passionierte Laien und gestandene Profis ...wertschätzt kulturelle Beiträge eines jeden Genres ...bietet eine persönliche, positive Atmosphäre ...hat mir immer wieder die Gelegenheit gegeben, mich und meine Musik vor Publikum auszuprobieren ...unterstützt das künstlerische Schaffen eines jeden - nicht nur das künstlerische Schaffen einer überschaubaren Elite ...zeigt, dass Kunst und Kultur überall in unserer Gesellschaft stattfinden, in allen Altersklassen, in allen sozialen Schichten Der BÜRGERTREFF ALTONA-NORD leistet meiner Meinung nach einen wertvollen Beitrag insbesondere für Nachwuchskünstler aus Hamburg! Nora Maria Sänger / Singer-/Songwriterin
Warum kürzt die Stadt bei denen, die sich ohne Bezahlung für das Gemeinwohl engagieren? Anspruch und Realität der Stadt Hamburg liegen weit auseinander: Auf den Seiten der Stadt Hamburg zum Thema ehrenamtliches Engagement heißt es „Der Phantasie und Kreativität der Akteure sind keine Grenzen gesetzt.“ Doch in welchen Räumen sollen sich die Engagierten treffen, wenn die Stadt bei solch elementaren Voraussetzungen kürzt? Die Grenzen sind bereits eng und sollen nach dem Willen der Regierung noch enger werden. Weiter heißt es dort „Rund 460.000 Menschen sind in Hamburg freiwillig ehrenamtlich aktiv. Ohne sie und ihre Tätigkeiten wären Sportvereine, soziale Einrichtungen, Nachbarschaftshilfen, kulturelle Veranstaltungen und vieles anderes mehr in der bisherigen Qualität und Quantität kaum denkbar. Die Vielfalt und Intensität des bürgerschaftlichen Engagements sind mit entscheidend für Lebensqualität und Lebendigkeit in Hamburg.“ Kürzungen bei den Bürgerhäusern bedeuten somit Verschlechterung von Lebensqualität und Lebendigkeit in Hamburg. Die BUND-Gruppe Altona/Eimsbüttel trifft sich regelmäßig in den Räumen der Bürgertreffs Altona in der Gefionstraße, um die „Europäische Umwelthauptstadt 2011“ für Natur und Mensch lebenswerter zu gestalten. 2.000.000 € weniger für Hamburger Bürgerhäuser aber mehr als das 160-fache (323.000.000 €) zusätzlich für die Elbphilharmonie. Hamburg würde die Unterstützung des freiwilligen Engagements als Wahrzeichen gut zu Gesicht stehen. Stattdessen werden dort Hürden aufgebaut. Freiwillige arbeiten umsonst für das Gemeinwohl. Doch ohne Räumlichkeiten und andere Grundvoraussetzungen ist deren Engagement nicht möglich. Wenn aus umsonst nicht vergebens werden soll, müssen die Kürzungen für das freiwillige Engagement zurückgenommen werden. Jürgen Mumme /Bund für Umwelt und Naturschutz Hamburg
Ganz eindeutig: Gerade der "Problem-Stadtteil" Altona-Nord -und nicht nur der allein!!! - braucht den Bürgertreff mit seinen vielfltigen Angeboten für die unterschiedlichsten Zielgruppen, quer durch alle Generationen. Kürzungen in diesem Bereich wäre "Sparen am absolut falschen Ende"! Birgitt Eggert
Wir wollen unbedingt, dass das BiB bleibt, denn durch den Workshop "Endlich Lampenfieber" haben wir uns 2009 kennen gelernt und arbeiten nun schon seit über einem Jahr sehr konstruktiv zusammen. So wird es vielen Menschen durch feste Treffpunkte oder kulturelle Veranstaltungen gehen. Ich persönlich hatte schon viele unvergessene Auftritte auf der Bühne. Die aktuelle Finanzpolitik geht an den Menschen vorbei, die in der heutigen Zeit im BiB einen Ort haben, an dem sie sich treffen, austauschen und ausleben knnen. Ob es sich dabei um Musik, Textilien, Selbstfindung, PC-Schulung oder regelmäßige Treffpunkte handelt, es werden viele Interessen und unterschiedliche Menschen angesprochen. Birgit Baltzer für die BissQueens
Bürgerhaus - WARUM? Ich fahre das ganze Jahr durch die Republik, um den Namen Hamburgs mit meinem Kabarett-Programm „Die Ganze Wahrheit" auch in Weltstädten wie Gnarrenburg, Rottweil oder Wermelskirchen bekannt zu machen. Mein Programm wurde mehrfach preisgekrönt und ich bin mittlerweile zu Gast in den renommiertesten Kabarett - TV-Sendungen. Ohne die Hamburger Bürgerhäuser und Stadtteilkulturzentren wäre das nicht gegangen! In der MOTTE hatte ich die Möglichkeit, meine allerersten Gehversuche als Solist zu machen und zu Proben. Das Goldbekhaus veranstaltete meine Premiere. Im Bürgertreff Altona Nord (BiB) konnte ich mich im Rahmen des Theaterclubs erproben und später mein Programm für den Deutschlandfunk aufzeichnen. Solche Institutionen dürfen nicht plattgespart werden! Vielleicht bekommt man es in der Kulturbehörde nicht mit, aber Kultur als Botschafter für Hamburg entsteht nicht nur aus Mega-Events, sondern auch aus kleinen Zentren. Was meint man denn, wo wir alle angefangen haben? In der Color-Line Arena? Bundesweit erfolgreiche Hamburger Gruppen und Künstler werden das bestätigen können. Axel Patz, Kabarettist, Bleickenallee 4
Der Bürgertreff Altona mit BiB muß erhalten bleiben, es darf hier nicht wieder bei den Menschen gespart werden, die ohnhin mit ihrer kleinen Rente haushalten müssen. Viele Menschen haben im Bürgertreff viele schöne Stunden erleben dürfen und ich bin nicht nur bei den drei Ks mit meinen Rentnerfreundeskreis bei Ihnen, auch viel Freude bringen BiB-Chor und vieles mehr. Der Bürgertreff mit BIB und der herrliche Kuppelsaal alles muß so weitergehen. Das wird viele Menschen freuen. Marlene Wehde
Ich brauche den Bürgertreff, weil ich weiterhin Kleinkunst bezahlbar genießen möchte!!!!! Kati Müller
Ich finde den Bürgertreff wichtig, weil… - Es gute + günstige Angebote an Menschen aus diesem Stadtteil macht - Es als zentrale Anlaufstelle wichtig ist (ATSV) - Wichtige Präventionsarbeit für unsere Kinder im Stadtteil leistet - Jeder Stadtteil ein Zentrum braucht! - Gute Räumlichkeit für Fachtage (ASD) - Orte der Begegnung wichtig sind - Tolle annehmende Atmosphäre – ein Zu Hause im Zu Hause - Mittendrin und doch ein möglicher Ort der Ruhe oder eben auch Begegnung" Teilnehmer des Jugendamt-Seminars zu Gewaltprävention 29.09.2010
Wir - die Rhythm and Voice Connection - finden den Bürgertreff Altona Nord und speziell auch die Bühne im Bürgertreff unverzichtbar, weil ... ... es für Chöre selten einen so geeigneten Auftritts- und Probenraum gibt: Tolle Akustik, hell und freundlich, gut ausgestattet ... das gesamte Ensemble mit Café, Restaurant, Seminarräumen, Bühne und Vorhof einzigartig ist ... weil das Workshop- und Konzertangebot sich durch Offenheit und Vielfältigkeit auszeichnet
Ich möchte, dass die BiB bleibt, weil… „… Kultur (nicht nur) am diesem Ort wichtig ist und für alle DA SEIN MUSS! ... man dort so schön singen kann! So eine wunderschöne Bühne, so ein schöner Kuppelsaal. Wir genießen unsere Auftritte wie ein Heimspiel. … ich dort mit den Schanzonetten Freude geben kann und eine erfüllende Gemeinschaft zurückbekomme … weil sie ein toller Auftrittsort ist und Raum bietet für Stadtteilarbeit … weil sie das Leben bunter macht … ich nirgendwo so wunderschön singen kann wie hier! … sie ein tolles Kulturprogramm auch für schmale Geldbeutel bietet … weil dort ein prima Spieletreff ist … die Schanzonetten dort schon so viele schöne Konzerte gegeben haben, und noch viel in der Planung sind …ich da so besondere und intensive Zeiten mit wunderschönen Menschen beim Singen weiter verbringen möchte. Bitte! … da es den Stadtteil durch all die bunten Kleinkünstler und Chöre viel bunter macht und es auch für Menschen mit weniger Geld möglich ist gute Künstler zu sehen … sie unsere Heimatbühne ist und uns Laien- und Normal-Menschen so ein reiches Spektrum für Talente und künstlerische Entfaltung bietet … sie ein einmalig schöner, geeigneter und offener Proben- und Auftrittsort für Künstler und Gruppen aller Richtungen und Niveaus ist. Ich kenne keine anderen so bürgernahen und gut ausgestatteten Auftrittsorte in Hamburg (Natalie Kopp, Chorleitung Schanzonetten)“ Chor „Die Schanzonetten"
Der Bürgertreff Altona- Nord ist eines der wenigen (oder sogar das einzige?) Stadtteilhaus im Kerngebiet Altonas, das barrierefrei ist! Wir brauchen den Bürgertreff Altona- Nord, um uns dort zum Stammtisch, zu Workshops oder zu anderen Veranstaltungen zu treffen- und dabei nicht auf exklusive Räume in Behinderteneinrichtungen beschränkt zu sein. Meine Raumanfragen stoßen bei Frau Foitzik immer auf offene Ohren. Auch wenn sie kurzfristige sind, gibt es immer eine Lösung. Unserer KlientInnen, die in Altona- Nord wohnen, sind auf Kursangebote, wie sie der Bürgertreff anbietet angewiesen: in kleinem Rahmen, zu moderaten Zeiten und vor allem nicht zu teuer, da unsere KlientInnen auf Sozialleistungen angewiesen sind. Ich fände es sehr bedauerlich, wenn ausgerechnet der Bürgertreff Altona- Nord diese Angebote nicht mehr vorhalten könnte, weil die Mittel gekürzt werden. Auch mir ist klar, dass Einsparungen statt finden müssen. Aber bitte nicht in dem barrierefreien Bürgertreff, der mit viel Engagement ein buntes Angebot für die unterschiedlichsten Bürgerinnen und Bürger in Altona- Nord bietet! Ich wünsche Ihnen und uns als Träger der Behindertenhilfe, dass der Rotstift an Ihnen vorüber geht. Doris Doll / Leben mit Behinderung Hamburg - Stadttreiben
Ich finde den Bürgertreff wichtig, weil es sonst kaum noch bezahlbare Kultur für alle in Hamburg gibt. Nicht jeder kann sich ein Musical oder Konzertkarten für 40 Euro leisten! Ulrike Nolte (regelmäßige Besucherin)
The S.O.U.L. 50 Voices fürs BiB: Wir sind „The S.O.U.L. 50 Voices’ Groove“, ein Soul- und Gospelchor mit mehr als 50 Stimmen die Trällern, Jubeln und Juchheizen, mit schiefen und geraden Tönen, piano und forte, langsam, schnell, auf Deutsch, Englisch und sogar Zulu (eine Südafrikanische Stammessprache). Mit viel Groove und Soul singen und zelebrieren wir unsere Songs. Éine Gemeinschaft, die das BIB braucht wie Sie ihr Wohnzimmer lieber Senat. Wir treffen Freunde, bringen unsere Kinder mit, singen, lachen, weinen, chillen, feiern, tanzen, atmen, stretchen, dehnen, bewundern, lehren, lernen, sozialisieren, diskutieren, wachsen, werden eins, wir klingen, klirren, brummen, pfeifen, ohhh.n und ahhh-n mit all unserer Sangeskraft. Das können wir nur, wenn wir uns mit unserer Chorfamilie in unserem Chorwohnzimmer dem BIB treffen können. Bitte nehmen Sie uns nicht unser zu Hause!!!!! Einzelstimmen der SOUL 50 Voices: - Hamburg braucht öffentliche Kultur und Musik und das BiB! Wir auch! bitte bleib’ BiB - Das BiB bedeutet für uns jede Woche viel Groove mit S.O.U.L.! Wo sollen wir denn sonst proben und auftreten? Wir brauchen das BiB - Wir sind 50 Menschen, die zusammen Musik machen wollen! Wir brauchen das BiB! - Wo sollen wir denn sonst hin? - My heart, my soul, my love …. my BiB - Hier treffen sich Menschen aus allen Stadtteilen. Das BiB muss erhalten bleiben - Nur im BiB macht das Singen so richtig Spaß! - ... weil singen hier toll ist! - Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein, und das soll auch so bleiben - Genau! - Ich brauch das BiB, denn ich muss donnerstags singen! - Ich auch - aber nicht allein! - Wir brauchen das BiB zum Singen und fröhlich sein! - Hier darf ich laut singen, Leuten treffen, leben! - Leben ohne Musik ist kein Leben! Wir wollen hier weiter singen! - Bitte… - Im BiB ist’s hip, es singen viele Steuerzahler mit - Das BiB gibt mir den Raum zum Singen - Wir brauchen das BiB – wo sollen wir sonst singen? - Ich will hier weiter singen, weil es so schön ist - 50 Voices „grooven“ gern im BiB – BiB muss bleiben! - Ein Highlight der Woche – am Donnerstag ins BiB – zum Singen - Super Raum, Super Gastro, das ist hier ideal! - Alle Stimmen laut erheben – Stadtteilkultur muss weiterleben! - Singen tut meiner Seele soooo gut, dazu ist dieser Platz das Zuhause - Ohne BiB ist alles doof!! - Viribus Conjunctis - Mit einander für einander wird hier gefördert … Teil eines künstlerischen, in meinem Fall musikalischen, Schaffensprozesses zu sein ein Segen ist … ich hier Menschen begegne, mit denen ich fröhlich sein kann und Freude erfahre … das hier praktizierte menschliche Miteinander vor Vereinsamung und Krankheit schützt … ich Respekt und Achtung erfahre und lerne … hier Vorurteile abgebaut werden, indem sich alle Gesellschaftschichten durchmischen … hier die Möglichkeit geschaffen wird, aufeinander zuzugehen anstatt sich aus dem Weg … nur so die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden für den Erhalt unserer Demokratie … meistens die Dinge, die nichts einbringen und unwirtschaftlich zu sein scheinen, die wertvollsten sind, weil hier Herzensbildung betrieben wird … ich eine ausschließlich auf Profit hin orientierte Gesellschaft für nicht lebenswert halte Hier wird gegengesteuert. Das BiB wie alle anderen derartigen Einrichtungen muss gesichert bleiben!
Ich wünsche mir, dass das BiB bleibt, weil ich hier mein erstes Solo(Duo) singen durfte und damit glückliche Momente verbinde! Jutta
Wir Schanzonetten sind durch die Möglichkeit in der BiB aufftreten zu können von einem durchschnittlichen VHS-Frauenchor zu einem fröhlichfrechen Frauenchor mit abendfüllendem Programm gewachsen. Wir freuen uns, dass es die BiB gibt. Die BiB muss unbedingt bleiben! Es gibt so wenige Auftrittsmöglichkeiten für Kleinkünstler. Es gibt so wenig bezahlbare Kulturereignisse. BiB BLEIBT! - Anja
Ich will, dass das BiB bleibt, weil es in der heutigen Zeit absolut erforderlich ist, dass es Orte der Begegnung und Kommunikation gibt. Beides gelingt dem BiB in unentbehrlicher Form!! Birgit B.
Der Bürgertreff Altona Nord ist aus der kulturellen Szene Hamburgs nicht mehr wegzudenken. Nicht nur wir, der Bönningstedter Popchor Come Together, haben mit unseren jährlich auf der schönen Bühne im Bürgersaal stattfindenden Konzerten ein Zuhause gefunden. Mit viel Engagement und Einsatz wird seit vielen Jahren ein Programm auf die Beine gestellt, das in Hamburg seines gleichen sucht. Die Bühnenatmosphäre im Kuppelsaal ist einzigartig, sowohl für die Zuschauer als auch für die Künstler. Wir brauchen das BiB, um auch weiterhin Freunde, Bekannte, Verwandte und andere Musikliebhaber, sprich unser Publikum, an unserer Musik und damit an einem Teil unseres Lebens teilhaben zu lassen. Kultur, vor allem Kultur im kleinen Rahmen, wie sie die Bürgerhäuser bieten, verbindet und macht letztendlich das gemeinsame Leben der Hamburger Bürger aus. Dieses Miteinander muss unbedingt erhalten bleiben! Popchor Come Together Bönningstedt
Let's groove together heißt es am 4. Sonntag im Monat. Das ist ein gemeinsames Trommeln für Groß und Klein, Jung und Alt, geübte Trommler oder Anfänger. Let's groove together steht dafür, dass Menschen aus dem Stadtteil und der Umgebung sich treffen und zusammen musizieren. Let's groove together ist seit Jahren eine Institution im BiB. Darauf freuen sich die Teilnehmenden, das genießen sie. Sie freuen sich, die Termine im Veranstaltungskalender des BiB zu finden und in den Terminkalendern der regionalen Zeitungen. Sie schätzen ein kostengünstiges, niedrig schwelliges, kostengünstiges Freizeitangebot für die ganze Familie. Wir haben im BiB einen sehr schönen Veranstaltungsraum zur Nutzung. Dafür, dass der Rahmen stimmt, sorgen die Mitarbeiter des BiB mit ihrer Arbeitskraft. Damit sie ihre Dienst-Leistung für die Bürger des Stadtteils erbringen können, brauchen sie die notwendigen finanziellen Mittel. Wir wünschen uns sehr, dass wir das BiB weiterhin in der gewohnten und geschätzten Weise nutzen können. Karin Hechler / Drum Circle Facilitator
Wir protestieren gegen die geplanten Kürzungsmaßnahmen finanzieller Mittel im kulturellen Bereich. Wir sind Teil einer kleinen privaten Gesangsschule. Hier singen Laien, AnwärterInnen für eine musikalische Ausbildung, Semiprofis und Profis. Einmal im Jahr organisieren wir einen Auftritt für die Laien und Semiprofis im BIB-Theater in Altona. Auf einer richtigen Bühne, mit einem richtigen Ton- und Lichttechniker und einer professionellen Korepititorin. Die entstehenden Kosten decken sich gerade mit den eingenommenen Spenden, die das Publikum - Freunde und Verwandte - gibt. Das ist nur möglich, weil uns das BIB die Räume für einen marktunüblichen Preis überläßt. Es ist v.a. für die AusbildungsanwärterInnen und Semiprofis eine unschätzbar wertvolle Gelegenheit, unter professionellen Bedingungen vor Publikum aufzutreten. Etwas, was man nur unter realen Bedingungen üben kann! Aber auch die Laien profitieren davon, sich öffentlich zu zeigen, denn viele haben Berufe, in denen sie viel sprechen und präsentieren müssen - ein Grund, warum sie zum Unterricht kommen und die Möglichkeit öffentlicher Auftritte schätzen. Abgesehen von der ganz privaten Freude am Singen und Auftreten. Außer im BIB gibt kaumAuftrittsmöglichkeiten für nicht-Profis in Hamburg, es sei denn, man kann es sich leisten, einen der vermietbaren Clubs zu bezahlen. Ich schreibe dies als Beispiel auf. Meiner Meinung nach bedeutet die gesamte Förderung der kulturellen Bereiche viel mehr, als man oberflächlich sehen kann. Hier geht es nicht nur um außerberufliche Lebensqualität, sondern auch um Arbeitsplätze - in diesem Fall die der BIB-MitarbeiterInnen, der Ton- und LichttechnikerInnen, der Korepititoren, der in Ausbildung befindlichen KünstlerInnen und nicht zuletzt um meinen eigenen als selbständige Musiklehrerin. Der Staat bemüht sich mit kostenintensiven Wiedereingliederungsmaßnahmen - die meiner Ansicht nach wichtig sind - arbeitslose KünstlerInnen wieder in den aktiven Beruf zu führen. Ich habe bei solchen Maßnahmen als Gesangslehrerin mitgearbeitet und habe sehen dürfen, dass sie zumindest teilweise erfolgreich waren. Ich sehe aber auch, dass viele unausgelastete oder arbeitslose KünstlerInnen sowie Newcomer selbständig daran arbeiten, auf die Beine zu kommen. Das ist ohne ein stützendes Netz teilweise schwierig bis unmöglich, insbesondere, wenn keine finanziellen Polster da sind. Bitte unterschätzen Sie dieses Netz nicht. Es erhält und erschafft vielen die Berufstätigkeit und unterstützt die Kreativität und den künstlerischen Audruck eines vielleicht (noch) nicht reichen, aber wichtigen Teils der Hamburger Kultur. Es wäre unglücklich, die immense Motivation nicht zu nutzen, die dahinter steckt, wenn Künstler versuchen, sich eine Karriere aufzubauen. Keine Arbeitsamtmaßnahme würde da mithalten - dennoch sind diese Leute auf - verhältnismäßig kleine- Unterstützung angewiesen. KünstlerInnen in der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt, AusbildungsanwärterInnen und Berufsanfänger oder -umsattler im künstlerischen Bereich sind u.a. angewiesen auf - Zugang zu bezahlbarer Bildung, z.T. durch geförderte Bildungsträger wie z.B. die Jugendmusikschule und die Bürgerzentren oder durch staatliche Fördermaßnahmen wie Wiedereingliederung - Zugang zu bezahlbaren Proberäumen und Instrumenten sowie Möglichkeiten des Austausches mit anderen Künstlern wie z.B. im Frauenmusikzentrum, in den Bürger- und Jugendzentren - Möglichkeiten, sich auf der Bühne auszuprobieren - z.B. auf open Stages, in Bürger- und Jugendzentren oder auf selbst organisierten Events mit freiem oder geringem Eintritt - was nur möglich ist, wenn die entstehenden Kosten gering gehalten werden können. Bitte sorgen Sie dafür, dass Hamburg nicht zu einer reinen Musicalstadt degeneriert, deren Kultur allein durch deren direkte Rentabilität diktiert wird. Helfen Sie, die kulturelle Vielfalt zu erhalten und unterstützen Sie künstlerische Aktivitäten auch im Laien- und semiprofessionellen Bereich. Sorgen Sie dafür, dass in Hamburg gute Kultur auch zu einem bezahlbaren Eintrittspreis angeboten werden kann. Unterstützen Sie engagierte Newcomer, aus der „brotlosen“ eine „brotreiche“ Kunst zu machen. Gesangsschule Stefanie Hoffmann, www.hamburg-gesangsunterricht.de
- Besonders hervorheben möchte ich Eure Kunstprojekte die "Kunststückchen" und das Gedichtprojekt. Viele Menschen aus dem Stadtteil haben sich hier beteiligt und es sind sehr schöne Sachen dabei herausgekommen. Die gemeinsame Beteiligung von Schulen, KiTas, Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen sowie auch vieler Einzelpersonen aus dem Stadtteil, das bringt die Menschen zusammen. - Als Mitglied der Pauluskirche nenne ich ein weiteres wichtiges Projekt: In gemeinsamer Trägerschaft betreiben der Bügertreff, die Pauluskirchengemeinde und der Sozialdienst Katholischer Frauen die Lebensmittelausgabe der Hamburger Tafel in der Langenfelder Straße. Diese ist für viele Menschen in Altona Nord sehr wichtig und wird von vielen Ehrenamtlichen getragen. Aber auch die Kompetenz professioneller Kräfte ist erforderlich, die alle drei Träger einbringen. In der Vernetzung sind hier Synergien gefunden worden. - Und als dritten und vorletzten Punkt: Ihr bietet Raum für Veranstaltungen zu aktuellen Themen, organisiert diese und gestaltet auch mit, z.B. die Podiumsdiskussion zu "Armut im Stadtteil" im Februar 2010 oder "Energien bündeln" im Oktober 2010, die von der Lunapark AG, einer Initiative aus dem Stadtteil, initiiert wurde. Damit ist der Bürgertreff ein wichtiger Ort für Information, Diskussion, Meinungsbildung und Vernetzung. - Viertens: Die Stadtteilzeitung "Im Blick" erreicht viele Menschen im Stadtteil, sie ist vielseitig, sehr informativ, gut gemacht und interessant zu lesen. Ihr berichtet über Initiativen und über alles was anliegt aus dem Stadtteil, auch "Fremdautoren" kommen zu Wort. Auch in diesem Bereich leistet Ihr gute Vernetzungsarbeit. Über die Jahre, seit er besteht, hat sich der Bürgertreff zu einem Zentrum im Stadtteil entwickelt. Mit Eurer Offenheit und Vielseitigkeit schafft Ihr es, viele Menschen im Stadtteil zu erreichen und ihnen Raum und Entfaltung zu bieten. Das ist Eure Arbeit, das habt Ihr aufgebaut! Und das finde ich sehr anerkennenswert! Der Bürgertreff muss bleiben und zwar mit ungekürztem Budget! Elisabeth Haffer
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